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Der Zusammenbruch von Pegida Niederlande

Dieser Text ist Teil der vierteljährlichen Forschungsergebnisse 1 ’23


Von großen Demonstrationen bis zur Bücherverbrennung.

Rond 2015 In Westeuropa herrschte große Unruhe und Angst vor einer großen Zahl von Flüchtlingen, die aus dem syrischen Bürgerkrieg nach Europa kamen. Diese Angst und Unruhe wurde durch eine Reihe großer und tödlicher Angriffe von IS-Anhängern unter anderem in Frankreich verstärkt, Belgien und Deutschland. In dieser Atmosphäre entstand in Deutschland eine Organisation, die sich dem Untergang des Abendlandes durch Migration und dem wachsenden Einfluss des Islam entgegenstellte. Die organisatie noemde zich ‘Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes’, abgekürzt Pegida.

Diese Bewegung wurde schnell zu einem großen Erfolg in Deutschland. Wöchentliche Demonstrationen zogen Zehntausende von Unterstützern an. Einer von ihnen war ein in Deutschland lebender Holländer, Edwin Wagensveld (1968). Er gehörte bald zum Kern von Pegida in Deutschland und sprach regelmäßig auf Pegida-Demonstrationen. In oktober 2015 Wagensveld hat auch einen auf den Markt gebracht Pegida in Nederland. Und das war zunächst ein relativer Erfolg. Auf Pegida-Demonstrationen 2015 en 2016 Dutzende, teilweise Hunderte von Demonstranten kamen. Auffallend war, dass viele Pegida-Anhänger keine Vorgeschichte mit anderen rechtsextremen Bewegungen hatten. Außerdem die Bewegung, durch einen engen Fokus auf eine anti-islamische Botschaft, wird von vielen nicht als extremistisch angesehen. Nicht einmal von vielen Behörden.

Dieser Zustand hielt jedoch nicht lange an. Dann ab Sommer 2016 nach dem Türkei-Deal, Die Zahl der Flüchtlinge ging drastisch zurück, die Zahl der Aktivisten bei Pegida-Aktionen ging rapide zurück. Gleichzeitig hat auch Pegida selbst eine Reihe von Entwicklungen durchlaufen. Die Botschaft wurde erweitert: nicht nur der Islam, aber alle Migranten wurden zum Problem. Darüber hinaus begann Pegida auch immer mehr andere Themen aus dem rechtsextremen Bereich zu übernehmen. Darüber hinaus wurde auch der Organisationskern schnell kleiner, weil es regelmäßig Streit um Gründer Edwin Wagensveld gab.

Wagensveld reißt zum ersten Mal eine Seite aus dem Koran heraus, während der Theo-van-Gogh-Gedenkfeier in Amsterdam, November 2020

Trotz der immer geringer werdenden Sichtbarkeit und Schlagkraft, immer noch von politischer Bedeutung, Pegida organisierte zunehmend Aktionen, die für Unruhe und Aufruhr sorgten. So versuchte es die Organisation, obwohl fast keine Unterstützer der Bewegung mehr auf die Straße gehen, noch Schlagzeilen machen. Nachdem zunächst Schreckensbilder von Terroranschlägen und IS-Morden vor Moscheen gezeigt und anschließend mehrfach Grillfeste mit Schweinefleisch für verschiedene Moscheen veranstaltet wurden, ist der jüngste Schritt auf dieser aufmerksamkeitsstarken Eskalationsleiter zur Zerstörung des Korans geworden.

Und jetzt macht Wagensveld das mehr oder weniger alleine. Das Bild sieht so aus. Von seiner mitteldeutschen Heimat aus kündigt Wagensveld einer holländischen Gemeinde an, er wolle eine Demonstration gegen den Islam veranstalten und einen Koran verbrennen oder zerreißen. Wagensveld erklärt, dass das Verbrennen von Büchern unter die Meinungsfreiheit fällt. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn Wagensveld keine Genehmigung bekommt, oder keine Erlaubnis bekommen, ein Buch zu verbrennen, er kommt meist sowieso aus Deutschland und lässt sich verhaften. Wenn er die Erlaubnis bekommt, er kommt auch aus Deutschland und vernichtet einen oder mehrere Korane. Wie erwähnt, ist er hier meistens allein, aber in Gesellschaft eines politischen Freundes, ein in Sassenheim lebender Deutscher. Er hält alles auf Video fest und platziert es auf den Social-Media-Kanälen von Pegida / Wagensveld

Und das bedeutet, dass die Aktion in den Augen von Wagensveld immer ein Erfolg ist. Wollen, obwohl er allein ist, der schockeffekt erfüllt seinen zweck und findet seinen weg in die digitale folge und gelegentlich auch in die mainstream-medien. Und auch die Unruhe, Aufruhr und Widerstand wird von Wagensveld immer mit Jubel begrüßt. Wenn seine Demonstrationen verboten oder er festgenommen wird, stellt er dies als Einschränkung der Meinungsfreiheit durch eine feindliche Regierung dar. Als Gegendemonstranten auf seine Provokationen reagieren, schreit er, es handele sich um eine Einschränkung der Freiheit oder um einen Beweis für islamischen Einfluss in den Niederlanden. Die Unruhen um die Vernichtung von Koranen reichten sogar darüber hinaus Landesgrenzen und brachte Wagensveld einen Platz auf der iranischen Sanktionsliste ein. Aber das machte wenig Eindruck: